Manifest
Mein Blog ist vor mehr als 10 Jahren als eine Art Tagebuch entstanden. Ein Journal, in dem ich mir meine Gedanken und Beobachtungen aus meinem Alltag als Übersetzerin notierte.
Als mein Deutsch über die Jahre besser wurde, wurden meine Blogartikel länger, gehaltvoller und auch zeitaufwändiger.
Auf dem Weg ist das Spielerische und auch die Freude am Schreiben ein bisschen verloren gegangen. Der (selbstgemachte) Druck ist vielleicht zu groß.
Ich dachte, ich kehre zu meinen Anfängen zurück und notiere hier lose Gedanken.
Ich möchte mich von all dem lösen, was „richtiges“ Bloggen für mich so zeitaufwändig macht. Nämlich: die SEO-Bedenken, eine wirklich ansprechende Überschrift, das obligatorische Bild und das Lektorat durch muttersprachliche Adleraugen.
Ich löse mich jetzt davon und sehe das als kleines Experiment und eine wunderbare Gelegenheit für mich, weiterhin meinen Perfektionismus nach und nach loszulassen.
Ich konzentriere mich dabei auf das, was mir am meisten Freude bereitet. Was mir auch am meisten liegt: Beobachten, Reflektieren, Schreiben, Gedanken teilen ...
Ich freue mich, wenn du mich liest.
Ich freue mich, wenn meine Gedanken dir helfen und dich inspirieren.
Ich freue mich, wenn du auch deine (losen) Gedanken mit mir teilst.