Alltag Marta Pagans Alltag Marta Pagans

Schneeglöckchen

Gerade eben die ersten Schneeglöckchen entdeckt.

Ich atme auf.

Nicht mehr lange und dieser lange graue Winter wird auch vorbei sein.

Gerade eben die ersten Schneeglöckchen entdeckt.

Ich atme auf.

Nicht mehr lange und dieser lange graue Winter wird auch vorbei sein.

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Vorfreude, Nachfreude

Februar ist mein Lieblingswintermonat. Ja, ich weiß, da sind die Tage in der Regel noch grau und trist. Aber im Februar habe ich Geburtstag, und zwar schön mittig, am 13.

So habe ich jedes Jahr zwei Wochen Vorfreude und zwei Wochen Nachfreude.

Nachfreude? Ja, so ein Wort brauche ich.

Februar ist mein Lieblingswintermonat. Ja, ich weiß, da sind die Tage in der Regel noch grau und trist. Aber im Februar habe ich Geburtstag, und zwar schön mittig, am 13.

So habe ich jedes Jahr zwei Wochen Vorfreude und zwei Wochen Nachfreude.

Nachfreude? Ja, so ein Wort brauche ich.

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Sol de febrer

Avui ha sortit el sol.

Un sol de cartró pedra.

Mig amagat, rere un tel de boirina.

 

I, tot i així, m'escalfa.

Avui ha sortit el sol.

Un sol de cartró pedra.

Mig amagat, rere un tel de boirina.

 

I, tot i així, m'escalfa.

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Neues Jahr, neue Ufer

Das Jahr ist noch ganz neu.

Die Ruhe der letzten Tage habe ich benutzt,

um genüsslich zu träumen

und sanfte Pläne zu schmieden.

Auf zu neuen Ufern …

heißt jetzt wohl meine neue Devise.

Auf zu neuen Ufern … Welche denn?

Das weiß ich noch nicht.

Das Jahr ist noch ganz neu.

Das Jahr ist noch ganz neu.

Die Ruhe der letzten Tage habe ich benutzt,

um genüsslich zu träumen

und sanfte Pläne zu schmieden.

Auf zu neuen Ufern …

heißt jetzt wohl meine neue Devise.

Auf zu neuen Ufern … Welche denn?

Das weiß ich noch nicht.

Das Jahr ist noch ganz neu.

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Ausklang

Noch zwei Wochen und dieses Jahr ist zu Ende. Mit all seinen sonnigen und all seinen schattigen Seiten. Es war ein seltsames Jahr. Vielleicht noch seltsamer als die Jahre zuvor. Was hat mir durch dieses Jahr geholfen? Schreiben. Immer wieder schreiben. Immer wieder lose Gedanken.

Noch zwei Wochen und dieses Jahr ist zu Ende. Mit all seinen sonnigen und all seinen schattigen Seiten. Es war ein seltsames Jahr. Vielleicht noch seltsamer als die Jahre zuvor. Was hat mir durch dieses Jahr geholfen? Schreiben. Immer wieder schreiben. Immer wieder lose Gedanken.

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Winterschlaf

Seit ein paar Wochen merke ich es: Ich bin im Winterschlafmodus. Ich brauche deutlich mehr Schlaf und komme schwieriger aus dem Bett.

Draußen ist es kalt und ungemütlich. Um mich morgens aufzumuntern, zünde ich gerne eine Kerze am Frühstückstisch. Rauszugehen, kostet mich jedes Mal eine mittelgroße Überwindung. (Ich tue es trotzdem. Denn das tut mir das jedes Mal gut.)

Ich habe das Bedürfnis, Verabredungen viel vorsichtiger zu dosieren und stattdessen viel mehr Zeit auf der Couch zu verbringen. In meiner flauschigen Decke eingemummelt, mit einer dampfenden Tasse Tee. Meine Begleitung: ein gutes Buch, eine nette Serie oder Rätselbuch und Stift ... Ach, herrlich!

Dieses Jahr versuche ich zum ersten Mal nicht, gegen diese Bedürfnisse anzukämpfen. Ich lasse mich darauf ein. Die Natur schläft und ich schlafe auch ein bisschen mit.

Ja, ich bin im Winterschlaf und ich merke, es ist gut so.

Seit ein paar Wochen merke ich es: Ich bin im Winterschlafmodus. Ich brauche deutlich mehr Schlaf und komme schwieriger aus dem Bett.

Draußen ist es kalt und ungemütlich. Um mich morgens aufzumuntern, zünde ich gerne eine Kerze am Frühstückstisch. Rauszugehen, kostet mich jedes Mal eine mittelgroße Überwindung. (Ich tue es trotzdem. Denn das tut mir das jedes Mal gut.)

Ich habe das Bedürfnis, Verabredungen viel vorsichtiger zu dosieren und stattdessen viel mehr Zeit auf der Couch zu verbringen. In meiner flauschigen Decke eingemummelt, mit einer dampfenden Tasse Tee. Meine Begleitung: ein gutes Buch, eine nette Serie oder Rätselbuch und Stift ... Ach, herrlich!

Dieses Jahr versuche ich zum ersten Mal nicht, gegen diese Bedürfnisse anzukämpfen. Ich lasse mich darauf ein. Die Natur schläft und ich schlafe auch ein bisschen mit.

Ja, ich bin im Winterschlaf und ich merke, es ist gut so.

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Immer sanfter

Seltsam irgendwie. Vor fast 25 Jahren habe ich mich für die Selbstständigkeit entschieden, weil ich Herrin meiner Zeit sein wollte.

Jahrelang habe ich mich selbst aber als Angestellte behandelt: Und nein, ich hatte in der Zeit keine besonders nette Chefin …

Jetzt übe ich mich darin, immer sanfter zu mir zu sein. Denn mir Druck zu machen, mich immer wieder zu ermahnen und mit mir zu schimpfen, bringt auf Dauer nicht wirklich viel.

Und falls ich mal einen Rückfall habe (das kann immer mal wieder passieren), suche ich mir ein schönes Heft aus und versuche, darin sanfte Gedanken zu sammeln.

Seltsam irgendwie. Vor fast 25 Jahren habe ich mich für die Selbstständigkeit entschieden, weil ich Herrin meiner Zeit sein wollte.

Jahrelang habe ich mich selbst aber als Angestellte behandelt: Und nein, ich hatte in der Zeit keine besonders nette Chefin …

Jetzt übe ich mich darin, immer sanfter zu mir zu sein. Denn mir Druck zu machen, mich immer wieder zu ermahnen und mit mir zu schimpfen, bringt auf Dauer nicht wirklich viel.

Und falls ich mal einen Rückfall habe (das kann immer mal wieder passieren), suche ich mir ein schönes Heft aus und versuche, darin sanfte Gedanken zu sammeln.

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Verzweifeln

Bei jedem anspruchsvollen Projekt gibt es einen Moment, in dem ich verzweifle. Ich verzweifle und zweifle auch an mir.

Früher habe ich jedes Mal vergessen, dass dieser Moment jedes Mal kommt.

Dass am Ende alles immer gut wird, habe ich auch gerne vergessen. Meine Arbeit war bisher immer gut genug. (Wenn ich ganz ehrlich mit mir bin, oft deutlich besser als gut genug.)

Was versuche ich jetzt, stattdessen zu machen? Mich daran zu erinnern:

Diesen Moment gibt es jedes Mal.

Am Ende ist immer alles gut gegangen.

Deine Arbeit war immer gut genug.

Atme tief durch.

Hol dir ein schönes Heft.

Notiere dir ein paar lose Gedanken.

Das wird schon.

Bei jedem anspruchsvollen Projekt gibt es einen Moment, in dem ich verzweifle. Ich verzweifle und zweifle auch an mir.

Früher habe ich jedes Mal vergessen, dass dieser Moment jedes Mal kommt.

Dass am Ende alles immer gut wird, habe ich auch gerne vergessen. Meine Arbeit war bisher immer gut genug. (Wenn ich ganz ehrlich mit mir bin, oft deutlich besser als gut genug.)

Was versuche ich jetzt, stattdessen zu machen? Mich daran zu erinnern:

Diesen Moment gibt es jedes Mal.

Am Ende ist immer alles gut gegangen.

Deine Arbeit war immer gut genug.

Atme tief durch.

Hol dir ein schönes Heft.

Notiere dir ein paar lose Gedanken.

Das wird schon.

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Selbstfürsorge

Was hilft mir, auf mich zu achten? Ganz genau zu wissen, was mir guttut und das auch zu tun.

Herauszufinden, was mir guttut, ist einfach. Dranzubleiben, vor allem in stressigen Zeiten, nicht so sehr ...

Die tägliche Runde an der frischen Luft, zum Beispiel. Am besten, wenn es noch hell ist.

Im Sommer ist das einfach.

Im Winter muss ich schon ganz genau auf die Uhr schauen. Vieles einfach so liegen lassen. Wie dieser Text hier. Der bleibt jetzt einfach hier liegen.

Was hilft mir, auf mich zu achten? Ganz genau zu wissen, was mir guttut und das auch zu tun.

Herauszufinden, was mir guttut, ist einfach. Dranzubleiben, vor allem in stressigen Zeiten, nicht so sehr ...

Die tägliche Runde an der frischen Luft, zum Beispiel. Am besten, wenn es noch hell ist.

Im Sommer ist das einfach.

Im Winter muss ich schon ganz genau auf die Uhr schauen. Vieles einfach so liegen lassen. Wie dieser Text hier. Der bleibt jetzt einfach hier liegen.

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Novemberwetter

Nein, November ist nicht mein Monat. Zu grau, zu trist, zu nass.

Anfang November habe ich aber jedes Jahr einen schönen Grund für Freude. An einem grauen 7. November landete ich am Düsseldorfer Flughafen mit zwei Riesenkoffern und einem recht holprigen Deutsch und war fest entschlossen, in Deutschland glücklich zu werden.
Und, siehe da, 22 Jahre ist das jetzt her!

Deutschland ist seit Langem meine zweite Heimat geworden. Wenn ich jetzt auf Deutsch schreibe, fühle ich mich zu Hause. Inzwischen habe ich sogar einen deutschen Pass.

Nein, nicht der Nebel hat mich hier gefesselt, sondern die lieben Menschen, die mich umgeben.

Für sie bin ich dankbar. ♥️

Nein, November ist nicht mein Monat. Zu grau, zu trist, zu nass.

Anfang November habe ich aber jedes Jahr einen schönen Grund für Freude. An einem grauen 7. November landete ich am Düsseldorfer Flughafen mit zwei Riesenkoffern und einem recht holprigen Deutsch und war fest entschlossen, in Deutschland glücklich zu werden.
Und, siehe da, 22 Jahre ist das jetzt her!

Deutschland ist seit Langem meine zweite Heimat geworden. Wenn ich jetzt auf Deutsch schreibe, fühle ich mich zu Hause. Inzwischen habe ich sogar einen deutschen Pass.

Nein, nicht der Nebel hat mich hier gefesselt, sondern die lieben Menschen, die mich umgeben.

Für sie bin ich dankbar. ♥️

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