Auf Magnolienbesuch
In den letzten Tagen war ich immer wieder auf Magnolienbesuch.
Magnolien finde ich wunderschön. Mit ihren zarten rosa Blüten. Diese Schönheit −das weiß ich inzwischen− ist leider von kurzer Dauer.
Ein heftiger Regen. Ein allzu starker Wind. Ganz schnell ist der Zauber wieder vorbei.
Deswegen habe ich mir vorgenommen, Praktisches mit Schönem zu verbinden und bei meinen nachmittäglichen Gassirunden, den Magnolien im Viertel einen kleinen Besuch abzustatten.
Ach, tut das gut, sie genüsslich zu bewundern!
In den letzten Tagen war ich immer wieder auf Magnolienbesuch.
Magnolien finde ich wunderschön. Mit ihren zarten rosa Blüten. Diese Schönheit −das weiß ich inzwischen− ist leider von kurzer Dauer.
Ein heftiger Regen. Ein allzu starker Wind. Ganz schnell ist der Zauber wieder vorbei.
Deswegen habe ich mir vorgenommen, Praktisches mit Schönem zu verbinden und bei meinen nachmittäglichen Gassirunden, den Magnolien im Viertel einen kleinen Besuch abzustatten.
Ach, tut das gut, sie genüsslich zu bewundern!
Schneeglöckchen
Gerade eben die ersten Schneeglöckchen entdeckt.
Ich atme auf.
Nicht mehr lange und dieser lange graue Winter wird auch vorbei sein.
Gerade eben die ersten Schneeglöckchen entdeckt.
Ich atme auf.
Nicht mehr lange und dieser lange graue Winter wird auch vorbei sein.
Vorfreude, Nachfreude
Februar ist mein Lieblingswintermonat. Ja, ich weiß, da sind die Tage in der Regel noch grau und trist. Aber im Februar habe ich Geburtstag, und zwar schön mittig, am 13.
So habe ich jedes Jahr zwei Wochen Vorfreude und zwei Wochen Nachfreude.
Nachfreude? Ja, so ein Wort brauche ich.
Februar ist mein Lieblingswintermonat. Ja, ich weiß, da sind die Tage in der Regel noch grau und trist. Aber im Februar habe ich Geburtstag, und zwar schön mittig, am 13.
So habe ich jedes Jahr zwei Wochen Vorfreude und zwei Wochen Nachfreude.
Nachfreude? Ja, so ein Wort brauche ich.
Sol de febrer
Avui ha sortit el sol.
Un sol de cartró pedra.
Mig amagat, rere un tel de boirina.
I, tot i així, m'escalfa.
Avui ha sortit el sol.
Un sol de cartró pedra.
Mig amagat, rere un tel de boirina.
I, tot i així, m'escalfa.
Neues Jahr, neue Ufer
Das Jahr ist noch ganz neu.
Die Ruhe der letzten Tage habe ich benutzt,
um genüsslich zu träumen
und sanfte Pläne zu schmieden.
Auf zu neuen Ufern …
heißt jetzt wohl meine neue Devise.
Auf zu neuen Ufern … Welche denn?
Das weiß ich noch nicht.
Das Jahr ist noch ganz neu.
Das Jahr ist noch ganz neu.
Die Ruhe der letzten Tage habe ich benutzt,
um genüsslich zu träumen
und sanfte Pläne zu schmieden.
Auf zu neuen Ufern …
heißt jetzt wohl meine neue Devise.
Auf zu neuen Ufern … Welche denn?
Das weiß ich noch nicht.
Das Jahr ist noch ganz neu.
Ausklang
Noch zwei Wochen und dieses Jahr ist zu Ende. Mit all seinen sonnigen und all seinen schattigen Seiten. Es war ein seltsames Jahr. Vielleicht noch seltsamer als die Jahre zuvor. Was hat mir durch dieses Jahr geholfen? Schreiben. Immer wieder schreiben. Immer wieder lose Gedanken.
Noch zwei Wochen und dieses Jahr ist zu Ende. Mit all seinen sonnigen und all seinen schattigen Seiten. Es war ein seltsames Jahr. Vielleicht noch seltsamer als die Jahre zuvor. Was hat mir durch dieses Jahr geholfen? Schreiben. Immer wieder schreiben. Immer wieder lose Gedanken.
Winterschlaf
Seit ein paar Wochen merke ich es: Ich bin im Winterschlafmodus. Ich brauche deutlich mehr Schlaf und komme schwieriger aus dem Bett.
Draußen ist es kalt und ungemütlich. Um mich morgens aufzumuntern, zünde ich gerne eine Kerze am Frühstückstisch. Rauszugehen, kostet mich jedes Mal eine mittelgroße Überwindung. (Ich tue es trotzdem. Denn das tut mir das jedes Mal gut.)
Ich habe das Bedürfnis, Verabredungen viel vorsichtiger zu dosieren und stattdessen viel mehr Zeit auf der Couch zu verbringen. In meiner flauschigen Decke eingemummelt, mit einer dampfenden Tasse Tee. Meine Begleitung: ein gutes Buch, eine nette Serie oder Rätselbuch und Stift ... Ach, herrlich!
Dieses Jahr versuche ich zum ersten Mal nicht, gegen diese Bedürfnisse anzukämpfen. Ich lasse mich darauf ein. Die Natur schläft und ich schlafe auch ein bisschen mit.
Ja, ich bin im Winterschlaf und ich merke, es ist gut so.
Seit ein paar Wochen merke ich es: Ich bin im Winterschlafmodus. Ich brauche deutlich mehr Schlaf und komme schwieriger aus dem Bett.
Draußen ist es kalt und ungemütlich. Um mich morgens aufzumuntern, zünde ich gerne eine Kerze am Frühstückstisch. Rauszugehen, kostet mich jedes Mal eine mittelgroße Überwindung. (Ich tue es trotzdem. Denn das tut mir das jedes Mal gut.)
Ich habe das Bedürfnis, Verabredungen viel vorsichtiger zu dosieren und stattdessen viel mehr Zeit auf der Couch zu verbringen. In meiner flauschigen Decke eingemummelt, mit einer dampfenden Tasse Tee. Meine Begleitung: ein gutes Buch, eine nette Serie oder Rätselbuch und Stift ... Ach, herrlich!
Dieses Jahr versuche ich zum ersten Mal nicht, gegen diese Bedürfnisse anzukämpfen. Ich lasse mich darauf ein. Die Natur schläft und ich schlafe auch ein bisschen mit.
Ja, ich bin im Winterschlaf und ich merke, es ist gut so.
Rätsel
Ich liebe es, Schwedenrätsel zu lösen. Mit Stift und Papier. So richtig oldschool. Seit Jahren löse ich sie am liebsten auf Deutsch. Europäische Flüsse und Schweizer Kantone sind nicht gerade meine Stärke. Das stelle ich immer wieder fest. Inzwischen weiß ich aber, dass eine törichte Frau eine Närrin ist und dass eine Lobrede einer Eloge gleicht. Wer weiß, wann ich solche Wörter gut gebrauchen kann ...
Ich liebe es, Schwedenrätsel zu lösen. Mit Stift und Papier. So richtig oldschool. Seit Jahren löse ich sie am liebsten auf Deutsch. Europäische Flüsse und Schweizer Kantone sind nicht gerade meine Stärke. Das stelle ich immer wieder fest. Inzwischen weiß ich aber, dass eine törichte Frau eine Närrin ist und dass eine Lobrede einer Eloge gleicht. Wer weiß, wann ich solche Wörter gut gebrauchen kann ...
Novemberwetter
Nein, November ist nicht mein Monat. Zu grau, zu trist, zu nass.
Anfang November habe ich aber jedes Jahr einen schönen Grund für Freude. An einem grauen 7. November landete ich am Düsseldorfer Flughafen mit zwei Riesenkoffern und einem recht holprigen Deutsch und war fest entschlossen, in Deutschland glücklich zu werden.
Und, siehe da, 22 Jahre ist das jetzt her!
Deutschland ist seit Langem meine zweite Heimat geworden. Wenn ich jetzt auf Deutsch schreibe, fühle ich mich zu Hause. Inzwischen habe ich sogar einen deutschen Pass.
Nein, nicht der Nebel hat mich hier gefesselt, sondern die lieben Menschen, die mich umgeben.
Für sie bin ich dankbar. ♥️
Nein, November ist nicht mein Monat. Zu grau, zu trist, zu nass.
Anfang November habe ich aber jedes Jahr einen schönen Grund für Freude. An einem grauen 7. November landete ich am Düsseldorfer Flughafen mit zwei Riesenkoffern und einem recht holprigen Deutsch und war fest entschlossen, in Deutschland glücklich zu werden.
Und, siehe da, 22 Jahre ist das jetzt her!
Deutschland ist seit Langem meine zweite Heimat geworden. Wenn ich jetzt auf Deutsch schreibe, fühle ich mich zu Hause. Inzwischen habe ich sogar einen deutschen Pass.
Nein, nicht der Nebel hat mich hier gefesselt, sondern die lieben Menschen, die mich umgeben.
Für sie bin ich dankbar. ♥️