Schneeglöckchen
Gerade eben die ersten Schneeglöckchen entdeckt.
Ich atme auf.
Nicht mehr lange und dieser lange graue Winter wird auch vorbei sein.
Gerade eben die ersten Schneeglöckchen entdeckt.
Ich atme auf.
Nicht mehr lange und dieser lange graue Winter wird auch vorbei sein.
Vorfreude, Nachfreude
Februar ist mein Lieblingswintermonat. Ja, ich weiß, da sind die Tage in der Regel noch grau und trist. Aber im Februar habe ich Geburtstag, und zwar schön mittig, am 13.
So habe ich jedes Jahr zwei Wochen Vorfreude und zwei Wochen Nachfreude.
Nachfreude? Ja, so ein Wort brauche ich.
Februar ist mein Lieblingswintermonat. Ja, ich weiß, da sind die Tage in der Regel noch grau und trist. Aber im Februar habe ich Geburtstag, und zwar schön mittig, am 13.
So habe ich jedes Jahr zwei Wochen Vorfreude und zwei Wochen Nachfreude.
Nachfreude? Ja, so ein Wort brauche ich.
Sol de febrer
Avui ha sortit el sol.
Un sol de cartró pedra.
Mig amagat, rere un tel de boirina.
I, tot i així, m'escalfa.
Avui ha sortit el sol.
Un sol de cartró pedra.
Mig amagat, rere un tel de boirina.
I, tot i així, m'escalfa.
Winterschlaf
Seit ein paar Wochen merke ich es: Ich bin im Winterschlafmodus. Ich brauche deutlich mehr Schlaf und komme schwieriger aus dem Bett.
Draußen ist es kalt und ungemütlich. Um mich morgens aufzumuntern, zünde ich gerne eine Kerze am Frühstückstisch. Rauszugehen, kostet mich jedes Mal eine mittelgroße Überwindung. (Ich tue es trotzdem. Denn das tut mir das jedes Mal gut.)
Ich habe das Bedürfnis, Verabredungen viel vorsichtiger zu dosieren und stattdessen viel mehr Zeit auf der Couch zu verbringen. In meiner flauschigen Decke eingemummelt, mit einer dampfenden Tasse Tee. Meine Begleitung: ein gutes Buch, eine nette Serie oder Rätselbuch und Stift ... Ach, herrlich!
Dieses Jahr versuche ich zum ersten Mal nicht, gegen diese Bedürfnisse anzukämpfen. Ich lasse mich darauf ein. Die Natur schläft und ich schlafe auch ein bisschen mit.
Ja, ich bin im Winterschlaf und ich merke, es ist gut so.
Seit ein paar Wochen merke ich es: Ich bin im Winterschlafmodus. Ich brauche deutlich mehr Schlaf und komme schwieriger aus dem Bett.
Draußen ist es kalt und ungemütlich. Um mich morgens aufzumuntern, zünde ich gerne eine Kerze am Frühstückstisch. Rauszugehen, kostet mich jedes Mal eine mittelgroße Überwindung. (Ich tue es trotzdem. Denn das tut mir das jedes Mal gut.)
Ich habe das Bedürfnis, Verabredungen viel vorsichtiger zu dosieren und stattdessen viel mehr Zeit auf der Couch zu verbringen. In meiner flauschigen Decke eingemummelt, mit einer dampfenden Tasse Tee. Meine Begleitung: ein gutes Buch, eine nette Serie oder Rätselbuch und Stift ... Ach, herrlich!
Dieses Jahr versuche ich zum ersten Mal nicht, gegen diese Bedürfnisse anzukämpfen. Ich lasse mich darauf ein. Die Natur schläft und ich schlafe auch ein bisschen mit.
Ja, ich bin im Winterschlaf und ich merke, es ist gut so.
Selbstfürsorge
Was hilft mir, auf mich zu achten? Ganz genau zu wissen, was mir guttut und das auch zu tun.
Herauszufinden, was mir guttut, ist einfach. Dranzubleiben, vor allem in stressigen Zeiten, nicht so sehr ...
Die tägliche Runde an der frischen Luft, zum Beispiel. Am besten, wenn es noch hell ist.
Im Sommer ist das einfach.
Im Winter muss ich schon ganz genau auf die Uhr schauen. Vieles einfach so liegen lassen. Wie dieser Text hier. Der bleibt jetzt einfach hier liegen.
Was hilft mir, auf mich zu achten? Ganz genau zu wissen, was mir guttut und das auch zu tun.
Herauszufinden, was mir guttut, ist einfach. Dranzubleiben, vor allem in stressigen Zeiten, nicht so sehr ...
Die tägliche Runde an der frischen Luft, zum Beispiel. Am besten, wenn es noch hell ist.
Im Sommer ist das einfach.
Im Winter muss ich schon ganz genau auf die Uhr schauen. Vieles einfach so liegen lassen. Wie dieser Text hier. Der bleibt jetzt einfach hier liegen.
Rätsel
Ich liebe es, Schwedenrätsel zu lösen. Mit Stift und Papier. So richtig oldschool. Seit Jahren löse ich sie am liebsten auf Deutsch. Europäische Flüsse und Schweizer Kantone sind nicht gerade meine Stärke. Das stelle ich immer wieder fest. Inzwischen weiß ich aber, dass eine törichte Frau eine Närrin ist und dass eine Lobrede einer Eloge gleicht. Wer weiß, wann ich solche Wörter gut gebrauchen kann ...
Ich liebe es, Schwedenrätsel zu lösen. Mit Stift und Papier. So richtig oldschool. Seit Jahren löse ich sie am liebsten auf Deutsch. Europäische Flüsse und Schweizer Kantone sind nicht gerade meine Stärke. Das stelle ich immer wieder fest. Inzwischen weiß ich aber, dass eine törichte Frau eine Närrin ist und dass eine Lobrede einer Eloge gleicht. Wer weiß, wann ich solche Wörter gut gebrauchen kann ...